Die Brisanz des sog. Kohleausstiegsgesetzes

Noch diese Woche soll das sog. Kohleausstiesgesetz verabschiedet werden, in dem eine Menge problematischer Dinge möglich sind. Alles in allem kündigt die Bundesregierung den Kohlekompromiss der Kohlekommission zu Gunsten der Kohleindustrie. Hier eine Zusammenfassung: Willkürliche Festlegung von Entschädigungszahlungen für die Braunkohle (der brisante Paragraph 42, im Punkt 3; dieser scheint auf Betreiben der CDU im Januar neu hinzugefügt worden zu sein) Die Hälfte der Abschaltungen an Kraftwerkskapazität erfolgt erst ab 2035. Das ist viel zu spät, um das Pariser 1.5 Ziel einzuhalten! Abschaltug der Kraftwerke erst kurz vor den so genannten ‚Stützjahren‘ der Kohlekommission (2022/2030/2038), so dass die Emissionen nicht Mehr…

EU Green Deal: Stimme mit ab – Öffentliche Konsultationen

Derzeit laufen mehrere öffentliche Konsultationen zum Green Deal der EU ab, bei denen jeder Bürger und jede Institution oder Firma kommentieren kann. Dies ist eine echte Chance gehört zu werden, denn oft werden Kommentare, bzw. ein Stimmungsbild tatsächlich auch berücksichtigt. Wenn hier viele Menschen klar einen ambitionierten Klimaschutz fordern, gibt das den Politikern, die tatsächlich etwas bewegen wollen, Rückhalt. Man kann in allen Sprachen der EU kommentieren auch in Deutsch. Man muss sich zuerst registriern, dann kommt man zu dem Onlineformular. Hier sind die Links: Ausgestaltung des „European Climate Pact“ (Deadline 17. Juni): https://ec.europa.eu/clima/policies/eu-climate-action/pact_en Erhöhung der EU 2030 Klimabestrebungen (Deadline Mehr…

Stellungnahme zum „Kohleausstiegsgesetz“

Das sogenannte „Kohleausstiegsgesetz“, dessen Verabschiedung demnächst geplant ist, wurde kürzlich um den § 42 erweitert, der, von der Öffentlichkeit nahezu unbemerkt, in den Gesetzestext eingezogen ist und dem RWE-Braunkohleabbau langfristig „energiewirtschaftliche Notwendigkeit“ attestiert. Der Kohlestrom würde somit für systemrelevant erklärt und RWE Anspruch auf staatliche Subventionen gewährt. Was uns ernsthafte Sorgen macht, ist, dass hiermit das fossile Geschäftsmodell von RWE für weitere 18 Jahre festgeschrieben würde. Das, was der aktuelle Markt eigentlich im Sinne der Wirtschaft und des Klimaschutzes von allein regeln könnte, nämlich einen frühzeitigen Kohleausstieg, würde nun ausgerechnet durch das unmittelbar zur Abstimmung stehende Kohleausstiegsgesetz der Bundesregierung verhindert Mehr…

Scientists for Future Heidelberg (S4F)

Auch die Gruppe Scientists for Future (S4F) gibt es in Heidelberg und sie sind sehr aktiv. Seit kurzem haben sie eine neue Webseite, die unter http://scientists4future-heidelberg.de erreichbar ist. Bei den S4F sind mehrere Arbeitsgruppen aktiv und in die Deutschlandgruppe der Scientists4Future eingebunden. Folgende Projekte laufen derzeit: S4F Klima Hackathon (Informationen folgen) Klimawandel im Klassenzimmer (Zusammenarbeit mit Schulen in der Region, um die Ergebnisse aktueller Forschung an Schüler*innen weiter zu geben) Nachhaltigkeit der Universität Heidelberg (Evaluation über die Nachhaltigkeit der Exzellenzuniversität, in Zusammenarbeit mit den Students for Future) 2019 organisierte Scientists for Future Heidelberg auch die Clima Talks, eine Reihe sehr Mehr…

Welcher Weihnachtsbaum ist am besten?

Bio-Weihnachtsbäume In Hinblick auf den Klimawandel stellt sich die Frage, welcher Weihnachtsbaum am besten ist. Folgende Kriterien helfen: Regional + Bio (dadurch kein Stickstoffdünger, der fast 300 mal so wirksam ist wie CO2). In Heidelberg verkaufen Großmärkte nur in beschränktem Maß Bio-Bäume, die schnell Ausverkauft sind. Folgende Verkäufer sind uns bekannt: Bioland, Plankstadt: Ch. Sauer in der Schubertstraße 35/36 ( Mo-Fr von 9-18 Uhr, Sa von 9-14 Uhr), Bäume stammen vom Bioland-Hof der Fam. Friedel in Fahrenbach-Robern, Rathausstr. 4 (Tel: 06267 599, hofladen-bauernladen.info). Alternativen? Kunststoff Weihnachtsbäume sind keine echte Alternative. Es dauert sehr viele Jahre, bis der im Vergleich große Mehr…

Klimawandel bei uns

Möchten Sie wissen um wie viel Grad sich die Temperatur hier bei uns erhöht hat? Tragen Sie hier Ihren Wohnort ein und sehen Sie nach: https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2019-12/klimawandel-globale-erwaermung-warming-stripes-wohnort. Heidelberg liegt in einer der viel Zonen Deutschlands, die sich am meisten erwärmt hat. Bei uns ist die Temperatur seit der Vorindustriellen Zeit schon um 1.6°C erwärmt (Stand Dez. 2019). Folgen waren ausgetrocknete Quellen in den Hitzejahren 2015 und 2018 (Siehe diese Artikel in swdh.de und metropolnews.info), Warnungen vor herabfallenden, trockenen Ästen im Heidelberger Wald (siehe Artikel: rnz.de und rnz.de) und Ernteausfälle durch die trockenen letzten Jahre (siehe rnz.de).

Veranstaltungen in der Klimawoche vom 25.-29. November

Die Studens For Future Heidelberg organisieren vom 25. bis 29. November die Public Climate School Heidelberg. Während dieser Woche gibt es über 80 Veranstaltungen, wie Vorträge, Workshops, Filmvorführungen und Diskussionrunden zu den verschiedensten Themen rund um den Klimawandel und Klimaschutz. Ein Detailliertes Programm gibt es auf https://fridaysforfuture-heidelberg.de/kalender-pcs/. Einen Flyer mit einer Übersicht gibt es hier. Alle Veranstaltungen sind offen, kommt einfach vorbei. Teilweise gibt es eine beschränkte Teilnehmerzahl, hier gilt, wer zuert kommt ist dabei.